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Historie
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2005 Zu Beginn des Jahres wurden die neuen Werkstätten für Berufsvorbereitung und Qualifizierung in Metall, Elektrotechnik, Fahrradmechanik in der Gießener Weststadt in Betrieb genommen. Seit Mitte des Jahres beitet die neue Küche und Kantine nicht nur für Mitarbeiter/innen und Teilnehmer/innen gesundes Mittagessen, sondern auch verbesserte und erweiterte Möglichkeiten zur Qualifizierung. Seit Anfang des Jahres werden im Auftrag der Gesellschaft für Integration und Arbeit Gießen mbH Integrationsmaßnahmen nach SGBII (Hartz IV) durchgeführt. Es wird ein differenziertes Spektrum von Maßnahmen angeboten, das für Jugendliche und Erwachsene Qualifizierung, persönliche und soziale Entwicklung und sinnvolle Beschäftigung bietet. Folgende Maßnahmen werden durchgeführt: - "Grundkurs Berufs- und Arbeitswelt" zur Berufsorientierung - "Fachpraktischer Eingliederungskurs" für Jugendliche auf dem Weg zur Ausbildung - Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung sowie im Arbeitsverhältnis Zusammen mit den beiden anderen Gießener Beschäftigungsträgern IJB und ZAUG hat die Jugendwerkstatt dazu beigetragen, dass Maßnahmen zur Integration in den Arbeitsmarkt zügig in Gang kamen und gut für Qualifizierung und Entwicklung der Teilnehmer/innen sorgen. Mit Einrichtung der Qualifizierungsfelder Mineralisches Bauen, Zimmerei und Heizung-Lüftung-Sanitär wurde das Angebot für Teilnehmer weiter ausdifferenziert und auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet.
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2004 Beginn der Bauarbeiten zur Herrichtung von Werkstätten für Metall und Fahrradmechanik sowie einer Lehrküche mit Kantine im Leimenkauter Weg 57. Die Metallausbildung wird um den Beruf des Teilezurichters erweitert. Das an das Möbel-Recycling-Zentrum angrenzende Grundstück Leimenkauter Weg 59 wird von der Evang. Kirche erworben und der Jugendwerkstatt zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Damit steht eine ausgedehnte Fläche für weitere Arbeitsgebiete und künftige Weiterentwicklungen zur Verfügung. Die Änderungen bei den Gesetzen zum Arbeitsmarkt (Hartz IV) führen zu weitreichenden Änderungen bei der qualifizierenden Beschäftigung, die ab 2005 wirksam werden. Die Jugendwerkstatt beteiligt sich aktiv an der konzeptionellen Arbeit zur Vorbereitung der Integrationsmaßnahmen für die Empfänger von Arbeitslosengeld II.
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2003 Der erste Schritt zur Zusammenführung der Werkstätten in der Gießener Weststadt wird getan. Das dem Möbel-Recycling-Zentrum angrenzende Erwerb Grundstück Leimenkauter Weg 57 wird von der Evang. Kirche erworben und der Jugendwerkstatt zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Mit dem Programm „Mädchenberufshilfe“ für Mädchen ab 12 Jahren im Auftrag des Landes Hessen und der Stadt Gießen wird das Angebot in diesem Bereich erweitert und abgerundet. Im Rahmen neuer Programme wie z.B. Jump Plus werden im Bereich Berufsvorbereitung und qualifizierende Beschäftigung neue Konzepte erprobt. Die konzeptionelle und organisatorische Zusammenarbeit mit den anderen Beschäftigungsträgern und dem Landkreis Gießen wird ausgeweitet und intensiviert. Mit Installation eines CNC-Holzbearbeitungszentrums wird die Fort- und Weiterbildung im Bereich CAD und CNC aufgenommen.
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2002 Die Arbeiten an den Anbauten zum MRZ werden abgeschlossen. Mit einem Festgottesdienst und einem Tag der offenen Tür wird unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit das 20-jährige Jubiläum gefeiert. Die Fort- und Weiterbildung für ausgebildete Tischler/innen beginnt mit einem Kurs in Maschinentechnik, Öberflächenbearbeitung und Möbelbau.
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2001 Im März Richtfest für die Anbauten im MRZ, im Laufe des Jahres weitgehende Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes. Die erhebliche Vergrößerung der Nutzfläche im MRZ ermöglicht den quantitativen Ausbau der qualifizierenden Beschäftigung nach § 19 BSHG. Gleichzeitig Verstetigung und Konsolidierung der Arbeit in der Produktionsschule. Umzug der Fahrradwerkstatt in die Räume der Produktionsschule. Die pädagogischen Mitarbeiter/-innen setzen ihre Arbeit an der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung fort. Auch in der Verwaltung findet eine Verbesserung von Effektivität und Effizienz statt: Einführung der kaufmännischen Buchführung, Konzipierung einer Kostenrechnung, Aufbau einer eigenständigen Buchhaltung und Lohnabrechnung.
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2000 Durch einen großzügigen Zuschuss und ein zinsloses Darlehen der EKHN wird die schon notwendig gewordene Erweiterung des MRZ möglich. Im Juni erfolgt der erste Spatenstich für die Anbauten. Die Umstrukturierung der Förderprogramme des Landes Hessen für die Jugendberufshilfe führt zu erheblichen Mittelkürzungen für die Jugendwerkstatt. In deren Folge sind umfangreiche Aktivitäten gegen die existenzgefährdenden Kürzungen und zur Kompensation der fehlenden Mittel erforderlich. Schulkooperation mit der Willy-Brandt-Schule in Gießen, Übernahme der sozialpädagogischen Betreuung in berufsvorbereitenden Klassen (Programm EIBE, ESF-Förderung).
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1999 Start der Produktionsschule (Kooperationsprojekt mit der Theodor-Litt-Schule und der Stadt Gießen) im Gebäude der ehemaligen Firma Gail, Gießen. Start der Qualifizierungswerkstatt an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Lich. Beginn der Schulkooperation mit der Albert-Schweitzer-Schule und der Hemut-von-Bracken-Schule (Kooperation mit der Stadt Gießen als Jugendhilfe- und Schulträger): Kernpunkte sind sozialpädagogische Angebote zur Berufsorientierung und Berufsvorbereitung. Mit einem Darlehen aus dem Ökofonds der EKHN kann im MRZ eine neue Holzheizungsanlage gebaut werden. Ein Teil der Wärme wird in das städtische Fernwärmenetz eingespeist.
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1998 Im September wird das Möbel-Recycling-Zentrum (MRZ) mit angegliedertem Gebrauchtmöbelkaufhaus eröffnet. Mit dem Landkreis Gießen wird eine vertragliche Vereinbarung über die Versorgung von Sozialhilfeempfänger/innen mit gebrauchten Möbeln und Hausratgegenständen geschlossen. Die Planungen für eine moderne Heizungsanlage zur thermischen Nutzung von Holzabfällen und zur Produktion von Fernwärme beginnen. Vorbereitung für ein abteilungsübergreifendes Projekt der Jugendwerkstatt Gießen e. V.: "Die Produktionsschule", erste Kontakte mit der Universitätsstadt Gießen und der Theodor-Litt Schule. Gleichzeitig Ausbau der Plätze in der Ausbildung im Holz- und Metallbereich sowie der qualifizierenden Beschäftigung.
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1997 Beginn der 18-monatigen Ausbildung für Gerätezusammensetzer (sechs Plätze) und Einrichtung eines hauswirtschaftlich orientierten Service-Ladens für junge Frauen im Rahmen des START-Projektes. Die Anzahl der Ausbildungsstellen für Tischler/-innen wird auf 25 Plätze aufgestockt.
Durch die Förderung der Fahrradwerkstatt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) können weitere Plätze in der Berufsvorbereitung und Qualifizierung und darüber hinaus zusätzliche acht ABM-Plätze für schwer vermittelbare Jugendliche geschaffen werden. Kirchliche Darlehen und Spenden ermöglichen den Kauf einer ehemaligen Groß-Schreinerei im Alten Krofdorfer Weg 4 in Gießen zur Einrichtung eines Möbel-Recycling-Zentrums: Damit wird das bisher größte Projekt der Jugendwerkstatt in Angriff genommen. Die qualifizierende Beschäftigung "Arbeit statt Sozialhilfe" umfasst nun 23 Plätze. Aufgrund einer Schenkung kann die Jugendwerkstatt Gießen e. V. ein kleines Ferien- und Tagungshaus in Wolfenhausen (Kreis Limburg-Weilburg) übernehmen.
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1996 Einrichtung einer ersten Fahrradservice-Außenstelle an der Gießener Mensa und Einrichtung einer zusätzlichen Mädchenwerkstatt in der Grünberger Straße.
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1995 Eröffnung einer zusätzlichen Fahrradwerkstatt im Schiffenberger Weg 61 in Gießen.
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1994 Umzug der Schreinerei in eine neue Ausbildungswerkstatt in Gießen mit 18 Auszubildenden. Die qualifizierende Beschäftigung für langzeitarbeitslose Sozialhilfeempfänger/-innen (befristete Arbeitsverhältnisse nach § 19 ff. BSHG) wird auf 18 Plätze ausgedehnt. Eröffnung des START-Projektes in Großen-Linden mit 27 Plätzen zur Berufs- und Ausbildungsvorbereitung.
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1992 Schließung des Bauladens aus Rentabilitätsgründen.
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1989 Eröffnung eines ökologischen Bauladens als Ergänzung zur Schreinerei.
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1988 Die Jugendwerkstatt Gießen e. V. verzichtet auf die Metallausbildung in BiebertaL-Krumbach zugunsten der neu gegründeten kommunalen Beschäftigungsgesellschaft. Die Jugendwerkstatt kümmert sich verstärkt um die Schreiner/-innenausbildung.
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1985 Eröffnung einer Tischler/-innen-Ausbildungswerkstatt mit zunächst zehn, später 14 Plätzen, vorwiegend für Frauen, in Großen-Linden.
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1983 Eröffnung einer ersten kleinen Fahrradwerkstatt in der Grünberger Straße 115 in Gießen mit einem berufsvorbereitenden werkpraktischen Angebot für sieben arbeitslose Jugendliche. Kurz darauf folgt die erste Metallausbildungsstätte für Betriebsschlosser/innen mit 24 Ausbildungsplätzen, vorwiegend für Frauen, in Biebertal-Krumbach.
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1982 Auf Initiative der Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle und anderer kirchlicher Mitarbeiter/-innen wird der Verein Jugendwerkstatt Gießen e. V. gegründet.
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1981 Nach Ablauf der Modellphase wird die Beratungsstelle in eine Regelförderung durch das Land Hessen übernommen.
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1978 Entscheidung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) für ein vom Land Hessen ausgeschriebenes Modellprojekt "Beratung und Hilfe für Jugendliche am Übergang Schule Beruf“: Auf Initiative und in Trägerschaft des Amtes für Jugendarbeit der EKHN wird die "Beratungsstelle für arbeitslose Jugendliche" in Gießen mit zwei Mitarbeiterinnen eingerichtet.
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