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Laura Kuhn (21) hat ihre Ausbildung zur Tischlerin Ende Januar bestanden und direkt eine Anstellung gefunden.
Die Ausbildung ist „anders gewesen, als erwartet und hat trotzdem Spaß gemacht“, sagt Laura, die über ein Schulpraktikum der Anna-Freud-Schule in Lich auf die Jugendwerkstatt Gießen aufmerksam geworden war. Besonders gut sei sie mit den Kolleginnen und Kollegen zurechtgekommen und es habe ihr Spaß gemacht, die verschiedenen Maschinen zu bedienen.
Mit ihrem Schulabschluss konnte sie keine Ausbildungsstelle auf dem ersten Ausbildungs- und Arbeitsmarkt finden. Das zusätzliche Unterstützungsangebot durch Fachanleitende und Pädagog*innen bot Vorteile, die sie dank einer Finanzierung durch die Agentur für Arbeit Gießen für sich nutzen konnte.
„Ich bin zuverlässiger geworden und habe erste Berufserfahrung sammeln können“, sagt sie selbst über den Unterschied, den die Ausbildung für sie gemacht habe. Die Erfahrung hat Laura bei Betriebsführungen, Schulbesuchen, Messen, aber auch in den Tagesthemen an zukünftige Auszubildende und Interessierte weitergegeben und gerne von ihrem Ausbildungsalltag in der Jugendwerkstatt berichtet.
Missverständnisse und Kommunikation seien ihre größte Herausforderung während der 3,5 Jahre in der Jugendwerkstatt gewesen. Bei der Frage nach ihrer schönsten Erinnerung sagt sie: „Die Unterstützung. Sie hat mir viel Stress genommen.“
Wir wünschen Laura für ihre private und berufliche Zukunft alles Gute und freuen uns, dass wir sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten konnten! |